Elternschaft

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kann die Arbeitnehmerin ohne besondere Bewilligung und ohne Arztzeugnis der Arbeit fernbleiben. Eine Lohnauszahlung erfolgt aber nur, wenn die Abwesenheit durch schwangerschaftsbedingte Beschwerden verursacht ist und eine Arbeitsunfähigkeit besteht (diesbezüglich kann ein Arztzeugnis verlangt werden). Schwangerschaftsbedingte Beschwerden sind somit bezüglich der Lohnfortzahlung der Krankheit gleichgestellt.

Bleibt die Arbeitnehmerin wegen schwangerschaftsbedingten Beschwerden vor der Geburt der Arbeit fern, werden die letzten zwei Wochen der Abwesenheit vor dem tatsächlichen Niederkunftstermin dem 16-wöchigen Mutterschaftsurlaub angerechnet. Mindestens 14 Wochen des Urlaubs müssen nach der Geburt bezogen werden.