Versicherungen

Unfallversicherung

Nichtberufsunfallversicherung

Arbeitnehmende sind für die Heilungskosten bei Nichtberufsunfällen versichert, wenn die wöchentliche Arbeitszeit mindestens acht Stunden (bei Lehrpersonen: fünf Lektionen) beträgt. Die Prämien für die Nichtberufsunfallversicherung gehen je zur Hälfte zu Lasten des Arbeitgebers und der/des Arbeitnehmenden.

Wenn Sie mehr als acht Stunden bzw. fünf Lektionen pro Woche beim Kanton arbeiten, kann die Unfalldeckung bei der Krankenkasse sistiert werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Folgekosten aus Unfällen, die sich vor Beginn der obligatorischen Unfallversicherung ereignet haben, durch letztere nicht gedeckt werden, und dass die Krankenkasse (anders als die obligatorische Unfallversicherung) nur Kosten ersetzt, die anfallen, solange man bei ihr versichert ist.

Mit dem 30. Tag eines unbezahlten Urlaubs endet die Versicherungsdeckung für Nichtberufsunfälle. Der/die Mitarbeitende kann die Versicherungsdeckung durch Abschluss einer Abredeversicherung verlängern.

Freiwillige Ergänzungsversicherung

Mitarbeitende, die beim Kanton für Nichtberufsunfälle versichert sind, können sich einer freiwilligen Ergänzungsversicherung anschliessen. Die Prämie von geht zu Lasten der bzw. des Mitarbeitenden.

Leistungen der freiwilligen Ergänzungsversicherung: Spitalbehandlung in der Privatabteilung, volle Kostendeckung im Ausland, Ersatz von Leistungskürzungen wegen Grobfahrlässigkeit und Wagnis, Invaliditätskapital von maximal 3.5 Jahreslöhnen, Todesfallskapital von einem Jahreslohn

Berufsunfallversicherung

Die Angestellten des Kantons sind im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) obligatorisch für die Heilungskosten bei Berufsunfall und Berufskrankheit versichert. Die Prämien für die Berufsunfallversicherung gehen zu Lasten des Arbeitgebers.