Nebenbeschäftigung

Mitarbeitende müssen die Anstellungsbehörde bei der Anstellung oder bevor sie eine Nebenbeschäftigung übernehmen, informieren. Die Anstellungsbehörde entscheidet dann, ob eine Bewilligung eingeholt werden muss. Diese Informationspflicht gilt auch für kantonale Angestellte, die nur zu einem reduzierten Beschäftigungsgrad beim Kanton arbeiten.

Die Ausübung einer Nebenbeschäftigung ist nur zulässig, wenn sie die amtliche Aufgabenerfüllung nicht beeinträchtigt und mit der dienstlichen Stellung vereinbar ist. Interessenskonflikte zwischen der kantonalen Anstellung und der Nebenbeschäftigung müssen vermieden werden.

Eine Bewilligung ist zudem erforderlich, sofern vereinbarte Arbeitszeit beansprucht wird. Die Bewilligung kann mit Auflagen zur Kompensation beanspruchter Arbeitszeit und zur Abgabe von Nebeneinnahmen verbunden werden.